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Urlaub mit fremden Kulturen

Partnerschaftsverein Wachtberg: Sebastian Engels - neuer Organisotor der Jugendcamps (Foto: Privat) Wachtberg/Bernareggio - Rund 60 Jugendliche aus den Partnergemeinden Wachtberg, Bernareggio und La Villedieu du Clain trafen sich in Italien zum traditionellen Jugendcamp.

In der zweiten Sommerferienwoche machten sich 19 Wachtberger Jugendliche mit ihren 3 Betreuerinnen und Betreuern – Sebastian Engels, Peter Kader, Anna Hüllen - voller Vorfreude mit dem Reisebus auf den Weg in die italienische Partnergemeinde Bernareggio, um dort mit italienischen und französischen Jugendlichen im Alter von 11-15 Jahren eine Woche gemeinsamen Spaßes und kultureller Begegnungen zu verbringen.

Nach der 13-stündigen Fahrt kamen wir dann in Bernareggio an und wurden herzlich von den anderen Jugendlichen begrüßt. Nachdem wir unsere Betten in dem gemeinsamen Schlafsaal aufgebaut hatten, gab es Pizza zum Abendessen.

Jugendcamp: Der Kölner Dom als Puzzle (Foto: Sebastian Engels)Der erste Tag begann mit Kennenlern-Spielen, die nicht nur sehr viel Spaß machten, sondern uns auch bei der Verständigung helfen sollten.

Am Dienstag besuchten wir ein Museum, wo wir uns zuerst eine Ausstellung über Leonardo Da Vinci anschauten, um dann zu einem nahe gelegen See zu spazieren. Abends bereiteten die französischen Jugendlichen „Croque Monsieur“ und Obstsalat zum Essen. Zur Abendgestaltung führten sie in kleinen Szenen Klischees vor, die typisch für Frankreich sind.

Mittwochs begann der Tag schon um 5 Uhr, da eine 3,5-stündige Fahrt zum Meer auf uns wartete. Am Strand in der Nähe von Venedig angekommen, mussten wir erstmal feststellen, wie warm der Sand ist. Nach ca. 4 Stunden Spaß am Strand fuhren wir fertig vom Tag wieder zurück ins Camp.

 

Am Donnerstag konnte das geplante Sportprogramm wegen der Wärme nicht stattfinden. Deshalb verbrachten wir den Vormittag ruhig und hatten die Möglichkeit, ein paar Sachen einzukaufen.

Nachmittags hatten wir einen Workshop, in dem wir mit selbst gebastelten Bällen Jonglieren beigebracht bekamen, was sehr interessant war. Am Abend war dann der zweite Nationenabend, nämlich der italienische. Das Essen am italienischen Abend sah folgendermaßen aus: Zum Hauptgang gab es Spinatspätzle mit einer Sahnesoße. Zum Nachtisch gab es Biskuits mit Nutella und Kakao bzw. Kokos. Als Programm stellten uns die italienischen Jugendlichen verschiedene Aufgaben zur Lösung. Am Ende mussten wir eine berühmte italienische Person auf dem Gelände finden. Diese Challenge gewannen die deutschen Jugendlichen.

Jugendcamp: Die Jugendlichen aus drei Nationen erobern die italienische Stadt Bergamo (Foto: Sebastian Engels )Freitags waren wir in Bergamo und haben uns die Stadt angeschaut. Außerdem waren wir dort auch im Naturkunde-Museum und haben viel Neues erfahren. Der von uns gestaltete deutsche Abend bestand aus einem Drei-Gänge-Menü mit gemischtem Salat als Vorspeise und Pellkartoffeln mit Quark, Chicken Nuggets und Möhrengemüse als Hauptspeise. Zum Nachtisch gab es Wackelpudding. Am deutschen Nationenabend haben wir verschiedene Spiele gespielt, deren Ziel es war, den Kölner Dom aus gewonnenen Puzzleteilen zusammenzusetzen. Als auch das geschafft war, gab es einen kleinen Überraschungspreis in Form von Haribo.

Den letzten Tag vor Abreise verbrachten wir den ganzen Tag im Camp, wo wir lustige Spiele mit den anderen Jugendlichen spielten, um später unsere Koffer zu packen. Am Nachmittag waren wir dann noch im Supermarkt von Bernareggio, um uns die Verpflegung für die bevorstehende Fahrt nach Hause zu besorgen.

Für die Abfahrt am Sonntag wurden wir schon um 4 Uhr geweckt, weil es um 5.30 Uhr losgehen sollte. Alle haben auf der Fahrt erst einmal geschlafen. Wir sind dann um 16 Uhr in Wachtberg (Berkum) angekommen und haben uns von allen verabschiedet.

Trotz extremer Hitze und vielen Mückenstichen hatten wir eine sehr schöne und unvergessliche Zeit in Bernareggio. Wir nehmen viele neue Freundschaften aus dieser aufregenden Woche mit und freuen uns auf das kommende Jahr, wenn wir in Wachtberg Gastgeber des Jugendcamps sein dürfen. (Leonie Klemmer (13) und Klara Weber (15))

 

Generationenwechsel: Sebastian Engels folgt auf Winfried Ley

Der Vorstand des Partnerschaftsverein Wachtberg verabschiedet den Initiator des Jugendcamps, Winfried Ley, und heißt Sebastian Engels als neuen Beisitzer willkommen

Bei Vorstand und Mitgliedern des Partnerschaftsvereins Wachtberg gibt es ein weinendes und ein lachendes Auge: Winfried Ley, Initiator der Wachtberger Ferienfreizeit für Jugendliche und später des deutsch-französischen  Jugendcamps sowie des beliebten alljährlichen Boule-Turniers, zieht sich nach 12 Jahren intensiver Vorstandsarbeit vom Beisitzerposten  zurück.  Gerne wird er aber den Vorstand weiter projektbezogen bei der Planung und Durchführung der Aktivitäten unterstützen. 

Partnerschaftsverein Wachtberg: Winfried Ley, langjähriger Betreuer der Jugendcamps (Foto: Privat)


“Wir alle haben sein unermüdliches Engagement sehr hoch geschätzt,” würdigt die Vorsitzende Bernadette Conraths den Vorstandskollegen, “insbesondere seine ihm eigene Art der Arbeit, bei der er sehr Vieles im Stillen bewegte und erreichte, nach dem Motto: Tu Gutes und rede nicht darüber. “ Altbürgermeister Hans Jürgen Döring , der 35 Jahre mit Winfried Ley in den Bereichen Kultur, Schulen, Sport, Jugend in der Gemeinde zusammengearbeitet hat, vergleicht  ihn in seiner Laudatio auf der Mitgliederversammlung mit dem Bild des  „Denkers“ von Rodin, den er für Winfried Ley allerdings eher als „den Zuverlässigen“ betitelt.

 

 

Partnerschaftsverein Wachtberg: Sebastian Engels - neuer Organisotor der Jugendcamps (Foto: Privat)
 

Das lachende Auge richtet sich auf seinen Nachfolger im Vorstand:  Sebastian Engels, (39), langjähriger Jugendbetreuer und Organisator des Jugendcamps, wurde einstimmig in den Vorstand gewählt. Er ist seit Jahren in der kirchlichen und der Gemeindejugendbetreuung aktiv, Gründungsmitglied von MOVE – Jugend bewegt e.V., hat Sozial- und Gesundheitsmanagement studiert und grade sein weiteres Studium  International Business in Österreich abgeschlossen. Er spricht Italienisch, lernt Französisch und interessiert sich besonders für Digitalisierung und Bildung. “Seine breitgefächerten Kompetenzen werden den Vorstand perfekt ergänzen”, freut sich Bernadette Conraths, “und wir sind beiden dankbar, dass dieser Generationenwechsel im Vorstand so wunderbar klappt.”